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Frage #4

Mittlerweile ist die Reise doch schon wieder ein Weilchen zurück, wenn auch nur kurz, und jeder konnte sich ein paar Gedanken darüber machen.
Auch hatte jeder von uns einen anderen und doch gemeinsamen Einblick in die Lebensweise der USA.

Könnt ihr euch vorstellen in die USA zu ziehen und dort den Rest eures Lebens zu verbringen?

David: Meine Eindrücke aus den USA sind eher gemischter Natur. Natürlich gibt es genug Dinge, die ich vermisse, wie z.B. die Möglichkeit, rund um die Uhr einkaufen zu gehen und auch die Freundlichkeit der Leute, aber insgesamt kommen mir die USA doch eher wie eine große Scheinwelt vor. Man braucht nur die Häuser in Virginia anzusehen: Auf billigste Weise aus Holz gebaut, aber die Fassade ist aus Backstein. Das ist eigentlich auch der Hauptgrund, aus dem ich mir eher vorstellen könnte in New York zu leben. Dort ist es zwar teilweise dreckig, aber dafür wenigstens einigermaßen realistisch. Mein Resüme: Gerne dort studieren und leben, aber dann bitte nicht in der totalen Scheinwelt versinken.

Sebastian: Ja, definitiv. Aber da hört mein so schöner Traum auch schon wieder auf: Ihr wisst schon, soziale Kontakte und so. Es gibt Menschen ohne die ich nicht Leben würde/werde, und alle können nun nichtmal nach Amerika mitkommen. Ich finde Amerika ja wirklich unglaublich, vorallem die Freundlichkeit und die Größe und sowieso. Ich werde in Zukunft auf alle Kroatien und Italienurlaube verzichten und einfach nur mehr nach Amerika fliegen – so wöchentlich.

Marc: Kurzum: Ja. Und um ehrlich zu sein plane ich es momentan schon: Mein Traum ist an einer Amerikanischen Universität zu studieren. Jetzt überlege ich mir gerade wie das machbar wäre (Geld, Stipendien, international anerkannte Tests, an der Uni aufgenommen werden). Aber abgesehen von den Faktoren – die ich alle für lösbar halte – gibt es noch ein anderes Problem. Nämlich müsste ich mein ganzes Leben hier aufgeben. Freunde, Familie, Gewohnheiten – alles weg. Mein Cousin hat das sogar so ähnlich gemacht. Er hat zwar nicht drüben studiert, sondern zu Arbeiten begonnen. Das ist jetzt, glaube ich, auch schon 4 Jahre her und er hat es nie bereut.

Stefan: Ich kann mich dem Marc fast komplett anschließen. Ich plane ähnliches. Zwar ist meine Destination meiner Studienzeit noch nicht ganz festgelegt, jedoch ist Amerika eine der Auswahlmöglichkeiten. Und mit dem bisschen Vorgeschmack muss ich mir meine anderen Optionen noch durch den Kopf gehen lassen. Jedoch stellt sich auch bei mir die Frage wie ich das ganze angehen soll. Da vorallem die Kosten das Hauptproblem darstellen werden.

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